Aufsteigende Feuchtigkeit und hygroskopische Salze

Bei aufsteigender Feuchtigkeit werden immer hygroskopische Salze ins Mauerwerk transportiert. Typische Merkmale aufsteigender Feuchtigkeit:

  • Verwitterung und Vernichtung vom Mauerwerk unter Einfluss
    von Salzen  und Frost.
  • Optische Schädigung von
    Baumaterialien und Vernichtung von Putzen und Tischlerarbeiten, Korrosion von
    metallen Unterteilen, und so weiter….
  • Bildung von Schimmel oder Pilzen, die zu einem ungesunden Raumklima führen und einen negativen Einfluss haben auf die Gesundheit der
    Bewohner.
  • Erhöhte Heizkosten aufgrund der verschlechterten Dämmfähigkeit von Massiv-Aussenmauern mit Kondensationsproblemen als Folge.

Salze sind die wichtigste Ursache von Schaden. Hohe Salzkonzentrationen, hauptsächlich Chloriden und Nitraten, verhindern das optimale Trocknen von Mauern wegen ihrer
hygroskopischen Eigenschaften. Darum soll man, neben der Behandlung gegen Feuchtigkeit, auch achten auf die richtige  Renovierung von feuchten Mauern. Auch wenn man
eine chemische horizontale wasserabweisende Abdichtung im Mauerwerk injiziert, dauert es einige Zeit bis die feuchte Mauer ausgetrocknet ist. Als Richtlinie ist davon auszugehen, dass die Trocknungszeit je 24mm Mauerstärke ein (1) Monat beträgt. Der Trocknungsprozess einer 230mm starken Mauer dauert demnach ungefähr 9 Monate. Die Trocknungszeit hängt allerdings von den Bedingungen, dem Zustand, der Belüftung und der Art des Mauerwerks ab, kann daher erheblich länger dauern.
Doch möchte man schneller die Arbeiten beenden. Manche Mauer werden selbst nie völlig austrocknen durch die hohe Salzbelastung und auch dann möchte man gerne
eine adequate Lösung finden.
Hinreichende Entfernung von versalztem Gips an Innenwänden und Fugen sind von grundlegender Bedeutung, da es keine anderen wirtschaftlich umsetzbare Techniken
gibt, Salze aus dem Mauerwerk zu entfernen.

Ein korrekte Behandlung gegen aufsteigende Feuchtigkeit besteht aus zwei Schritten:

1. Aufsteigende Feuchtigkeit sperren mit Dryzone oder Dryrod

2. Entfernen von feuchten und salzbelasteten Putzen und die Verarbeitung der Mauer mit REPLA.

DIE LÖSUNG: REPLA mesh ODER REPLA FLEECE
  • Das REPLA Mesh Finishing-System besteht aus einer flexiblen (nur 3mm) Putzmembran, Schrauben und Klebeband. REPLA kann unmittelbar auf die kontaminierte Oberfläche angebracht werden mit einem Minimum an Vorbereitung.

  • REPLA Fleece ist ein speziell durch SB Solutions entwickeltes System, das aus einer 2,5 mm dünnen HDPE Noppenmembran besteht, aufgebaut aus einem thermisch geschweißten und gepresstem Roh- Non-woven Vlies an Vor- und Rückseite.
    Dieses Material wird mit Power Maxx Flexmörtel gegen die Mauer geklebt. Die Geometrie der Noppen sorgt für eine hohe Druckfestigkeit und eine hervorragende Haftung der Putze.

REPLA Systemen sorgen nicht nur für eine physische Schicht gegen Feuchtigkeit, Salze und andere Kontaminierungen vom Mauerwerk, aber sie formen auch eine äuβerst starke, flexible und verrottungsfeste Grundlage für Putz oder Gipskartonplatten. Eine korrekte Verarbeitung mit REPLA verhütet hygroskopische Feuchtaufnahme durch Salze im Mauerwerk und verhindert die Bildung von Kondenswasser.

Als Alternative kann mit Sanierputz wiederverputzt werden.